Wilma erzählt! Das Hintertux von früher

Liebe Gäste und Freunde des Hohenhaus!

Mit den nachfolgenden Geschichten möchte ich euch einiges Interessantes, Lustiges, Persönliches aus unserer Familie erzählen und hoffe, es gefällt euch.

Ornament

Teil 1: Wirtin Wilma erzählt aus vergangenen Tagen – Jahr 2011

Liebe Gäste! In der ersten Ausgabe des „Hohenhauser“ möchte ich euch über meine Eltern und die ersten Gäste im Hohenhaus erzählen.

Der kleine Bergbauernhof zu Hohenhaus wurde von meinen Eltern Anna und Hermann Wechselberger in mühevoller Arbeit zur „Fremdenpension“ ausgebaut und ständig weiterentwickelt. Das erste private Hallenschwimmbad des gesamten Bezirkes wurde 1965 errichtet. Ebenso wie Zimmer mit „fließendem Wasser“. 1920 kamen die ersten Touristen auf Sommerfrische oder zum Bergsteigen in den damals noch nicht sehr komfortablen „Erbhof Hohenhaus“.

Zu dieser Zeit war das Hintertuxer Thermalbad ein besonderer Anziehungspunkt. Dem Hintertuxer Wasser wurde heilende Wirkungen bei allen möglichen Beschwerden nachgesagt. Unsere ersten Stammgäste waren die Familie Steinlechner aus Wattens in Tirol.Damals gab es noch keine Straße in das Tuxertal und so kam die Familie in einem anstrengenden Tagesmarsch durch die „Wattener Lizum“ (ein Seitental vom Inntal), über den Geier- und Wandspitz nach Hintertux. Die damals sehr junge Tochter Agnes Steinlechner hielt uns über 75 Jahre die Treue, bevor sie im stolzen Alter von 96 Jahren verstarb.

Der alte Hohenhauser Hof anno 1812
Hintertux Anno 1217
Erstes Hallenbad in Hintertux

In den 60er Jahren wurden die Wintersaisonen durch den Bau der ersten Liftanlagen in Hintertux immer attraktiver. Mein Vater Hermann war ein großer Pionier und der Zeit weit voraus. Er war auch maßgeblich an der Gründung und Weiterentwicklung der Bahn beteiligt.

Bereits 1949 wurde der erste Sessellift in Hintertux errichtet. Die „Bahn“ wurde Ende der 60er Jahre zum ersten Tiroler Gletscherskigebiet und der Hintertuxer Gletscher ist nach wie vor das einzige Ganzjahres Skigebiet in Österreich.

Meine Mutter Anna entstammt dem Nennerhof in Hintertux. Sie verstarb nach schwerer Krankheit im März 1978. Mein Vater Hermann kam als Vollwaise nach Hintertux, wo er von der Hohenhaus Bäuerin adoptiert wurde. Er verstarb kurz nach meiner Mutter nach einem Herzinfarkt im September 1978.

Von da an lag es an mir, den Betrieb weiterzuentwickeln. Diese und andere Geschichten erzähle ich euch in den nächsten Ausgaben des „Hohenhauser“. Bleibt gesund und besucht uns bald wieder.

Eure Wilma Egger

Hermann und Anna Wechselberger mit ihren Töchtern Christ, Ilse und Wilma

Teil 2: Fortsetzung der Entstehungsgeschichte – Jahr 2013

Nun lag es an mir, die aus den fünfziger Jahren stammende und nicht mehr zeitgemäße „Pension Hohenhaus“ (ohne Stern) auf Vordermann zu bringen und daraus ein Hotel zu errichten. Und so habe ich 1980 diesen großen Schritt gewagt und das 4-Sterne Hotel Hohenhaus mit 130 Betten neu gebaut. In vielen Teilen war das neue Hotel Hohenhaus Vorreiter in der gesamten Branche. So haben wir zum Beispiel die Kaminhalle und die Jägerstube mit dem Altholz unseres alten Kuhstalles errichtet. Wir haben als erstes Hotel weltweit ausschließlich Sparlampen eingebaut. Auch das damals neue System der Wärmepumpe wurde eingebaut, hat aber leider nie richtig funktioniert. Der erste Seminarraum in der gesamten Region wurde eingerichtet und jedes Zimmer verfügte damals schon über ein TV Gerät (ohne Fernbedienung und nur mit 2 ORF Programmen) und einen Zimmersafe. Satellitenprogramme gab es noch nicht.

Und diese Investition hatte ihren Preis und der Kredit rund 12% Zinsbelastung. Die ersten Jahre waren sehr schwer und arbeitsintensiv. Durch den geringen Mitarbeiterstand von nur 13 Mitarbeitern (mehr konnte ich mir nicht leisten) war ich praktisch Tag und Nacht an 365 Tagen im Einsatz. Vom Zimmerreinigen, Geschirr spülen, Bardienst, Küchendienst bis hin zur Buchhaltung und der Korrespondenz.

Abriss der Pension Hohenhaus und Aufbau des 4* Hotels Alpenbad Hohenhaus
Pension Hohenhaus an der Piste
Bar im Hotel Hohenhaus Alpenbad - 70er Jahre

Wo Not am Mann/Frau war, musste ich einspringen. Auch die Belegung war in den ersten beiden Jahren dürftig, weil sich viele Stammgäste den Preissprung von der Privatpension mit Fließwasserzimmern zum 4-Sterne Hotel nicht leisten konnten. Das war auch für mich persönlich schwer, da mir viele dieser Stammgäste sehr ans Herz gewachsen waren.

Es dauerte ca. 3 Jahre bis neue Stammgäste das Hotel Hohenhaus  frequentierten. Und so erholten wir uns sehr schnell von der großen Investition und es folgten noch viele weitere, wie die Squashhalle, die Parkgarage, das „Tux 1“ (PapperlaPUB) und ein großer Umbau des Hallenbades (Erlebnisbad El Paradiso).

Das „El Paradiso“ ist mittlerweile dem „Alpenbad Hohenhaus“ und dem Saunadorf „Alt Hintertux“ gewichen. Und so ging es bis zum heutigen Tag weiter und weiter. Ständig wird renoviert und modernisiert. Im vergangenen Sommer haben wir die gesamte Heizungsanlage samt Steuerungen erneuert und auf umweltfreundliche Pellets umgestellt.

Im Bereich der Hotelbar wurde eine neue Lüftung eingebaut. Ebenso wurden 12 Zimmer und die WC Anlagen im Parterre auf den neuesten Stand gebracht.

Großer Umbau des Alpenbad Hotel Hohenhaus in Hintertux

Teil 3: Unsere Familie – Jahr 2014

Meine Mutter stammt vom „Nennerhof“ in Hintertux. Sie war viele Jahrzehnte als Bäuerin und Wirtin die gute Seele im Hohenhaus. Besonders in den Kriegsjahren musste sie Unglaubliches leisten und viel erdulden. Meine Mutter war eine starke Persönlichkeit und hatte unglaubliche Ausdauer.

Mein Vater verlor als Kleinkind seine Eltern und verbrachte daher seine frühe Kindheit in einem Waisenhaus. Vom Waisenhaus entflohen, ist er über viele Umwege nach Hintertux gekommen, wo er sich versteckt und als Hirtenjunge durchgeschlagen hat. Die kinderlose „Hohenhauser Bäuerin“ hatte  großes Mitleid mit dem total verwahrlosten Kind, sodass sie ihn bei sich aufnahm und
adoptierte. Später überschrieb sie ihm den „Hohenhauserhof“. Mein Vater war Seilbahnpionier der ersten Stunde und maßgeblich an der Erschließung des Hintertuxer Gletschers beteiligt. Ohne sein Wirken gäbe es heute keine Gletscherbahn und wohl kaum Tourismus im Tuxertal. Ich wurde 1940 geboren und bin mit meinen zwei Geschwistern in sehr einfachen und teils ärmlichen Verhältnissen am Bergbauernhof aufgewachsen. Schon im Kindesalter mussten wir hart arbeiten. Dennoch hatten wir eine sehr schöne und unbeschwerte Kindheit. Leider verstarben meine Eltern viel zu früh, innerhalb eines halben Jahres, im Jahre 1978.

Familie Egger aus Hintertux im Jahr 1971
Mayrhofner Trio mit Max Egger

Ich als Älteste der drei Schwestern durfte den elterlichen Betrieb mit der Landwirtschaft übernehmen. 1959 heiratete ich den aus Mayrhofen stammenden „Siegeler Max“ Egger. Ihm gehörte der „Siegelerhof“. Nun bewirtschaftet meine Schwiegertochter Antonia die Landwirtschaft in Mayrhofen. Die zum Siegelerhof gehörige Alm und das „Hotel Siegelerhof“ haben wir verpachtet.

Mein Mann Max entstammt einer sehr musikalischen und alt eingesessenen Mayrhofner Familie. Sein Vater hat ihm das Singen und Gitarre spielen beigebracht. Die „Familienmusik Egger“ war die erste Musikgruppe, der er angehörte. Später gründete er mit 2 Freunden das legendäre „Mayrhofner Trio“. In den Fünfziger Jahren waren sie die „Schürzenjäger“ unter den Volksmusikgruppen. Man hörte sie in jedem deutschsprachigen Radiosender, sogar Musiklegende Ernst Mosch hat einige Musiktitel mit dem Trio aufgenommen. Am Kachelofen (Hotelbar) hängen einige Bilder zu diesem Thema. Nach unserer Heirat und einem Sommer in Mayrhofen zogen wir nach Hintertux. Max betreute die Kühe und Schweine am Hohenhauserhof und trat den „Tuxer Sängern“ bei. Über 50 Jahre war diese Musikgruppe sehr beliebt und entsprechend viel unterwegs. Mit seinen 92 Jahren singt Max nach wie vor sehr gerne.

Aus unserer Ehe entstanden 3 Kinder. Die Älteste ist Martina, gefolgt von Hermann, zu guter Letzt kam Sepp. 2012 hat sich Martina mit den „Ferienwohnungen Egger“ ihr eigenes Standbein geschaffen. Nach wie vor macht sie die Buchhaltung im Hohenhaus. Hermann und Sepp haben das Alpenbadhotel Hohenhaus mit den dazugehörigen Betrieben und den Landwirtschaften in Hintertux und Mayrhofen übernommen. Ich habe vier Enkel und einen Urenkel, die mir viel Freude bereiten. Ich freue mich über jeden Tag, in der die Familie gesund ist und wir in Harmonie und Frieden zusammen leben dürfen.

Ich wünsche euch ebenso viel Gesundheit und Harmonie und freue mich auf ein Wiedersehen im Hohenhaus. In der nächsten Ausgabe erzähle ich euch einiges über das Tuxertal, speziell über Hintertux und die Entstehung der Gletscherbahn.

Eure Wilma Egger

Teil 4: „Hoachnhaus Seppal“ – Jahr 2015

In dieser Ausgabe erzähle ich euch eine interessante Geschichte von einem meiner Vorfahren. „Hoachnhaus Seppal“ (Josef Wechselberger) war der geplante Übernehmer des Hohenhauser Hof. Seppal wurde jedoch mehrmals beim Wildern gestellt. Die Jagd war damals den Adeligen und Herrenhäusern vorbehalten, Wilderer wurden mit schwerem Kerker bestraft. Für die einheimische Bevölkerung war es nicht die Trophäe die lockte, sondern das Fleisch der Wildtiere. Für Seppal war das „Einsitzen“ während der Wintermonate nichts schlechtes, denn dort war es warm und es gab etwas zum Essen. Zuhause blieb mehr Nahrung für seine Eltern und Geschwister. Besonders in den Wintermonaten war die Nahrung sehr einseitig und knapp.

Hintertux war das „Armenhaus“ im Zillertal. Jahr für Jahr ging es ums Überleben und Alternativen gab es nicht. Die wilde Natur, die langen Winter und die einseitige Nahrung setzen der Bevölkerung stark zu. Arzt gab es keinen und daher war sehr oft eine Blinddarm Entzündung, ein Knochenbruch oder eine einfache Grippe das Todesurteil.

Hintertux um ca. 1900

Hintertux um ca. 1900

Hof Hohenhaus im Jahr 1919

Hohenhaus anno 1910

Seppal und seinem Vater Thomas war es nicht bewusst, dass ein überführter „Verbrecher“ den Hof nicht übernehmen konnte. Aus dieser bitteren Erkenntnis heraus musste Seppal den Hohenhauser Hof verlassen. Sein Vater übergab ihm alle Ersparnisse, damit es seinem Sohn überhaupt möglich war, aus dem Zillertal hinaus zu kommen.

Viele Jahre haben die Hohenhauser nichts von Seppal gehört. Im Februar 1913 kam ein Brief mit einem eigenartigen, unbekanntem Absender: Leadville, Colorado, Box 506

Ich grüße Dich, mein Vater!

Ich hoffe, es geht euch allen gut und ihr müsst nicht zu viel Not leiden. Ich hoffe auch, dass ihr alle gesund seid. Ich bin nach Colorado ausgewandert. Von der amerikanischen Regierung habe ich mehr Grund und Boden bekommen, als alle Hintertuxer Bauern zusammen besitzen. Und wegen dem Wildern muss ich auch nicht mehr in das Gefängnis, weil ich die Rehe und Hirsche vom Küchenfenster aus schießen kann! Ich bin mit einer Indianerin verheiratet, wir haben sieben gesunde Kinder. Per Anweisung schicke euch 320 Dollar, das ist der Wert von 1.000 Kronen. Ihr habt das Geld viel nötiger als ich. Ich danke Dir mein Leben lang und wünsche euch Wohlstand und Gesundheit.

Euer Seppal.

geschichtsträchiges Alpenbad Hotel Hohenhaus

Hohenhaus Maria und ein einheimischer Junge

Teil 5: „Meine Kindheit“ – Jahr 2016/2017

Ich wurde als älteste von drei Töchtern am 28.08.1940 geboren. Meine Schwester Ilse kam 1943 zur Welt, Christl folgte 1950.

Meine Kindheit war von Armut, harter Arbeit, jedoch auch von der Geborgenheit im Familienkreis am Hohenhauser Hof geprägt. Es gab kein fließendes Wasser und keine Zentralheizung. Auf dem Balkon war ein “Plumpsklo”. In meinen ersten Lebensjahren kann ich nicht daran erinnern, meinen Vater gesehen zu haben. 1942 musste er in den Krieg. Für meine Mutter war diese Zeit die härteste Zeit in ihrem Leben. Alleine musste sie die harte Männerarbeit bewältigen. Die Winter waren schneereich und kalt, das Essen einseitig und knapp.

Im Sommer 1946 waren wir gerade bei der Heuernte, als zwei unheimliche Männer auf uns zu kamen. Meine Schwester Ilse und ich fürchteten uns sehr vor diesen dunklen Gestalten, doch unsere Mutter lief den Männern entgegen und umarmte einen davon. Es war unser Vater, der aus der Kriegsgefangenschaft in Russland geflohen war. Die ersten gemeinsamen Tage waren ungewohnt, weil er in unseren Augen ein Fremder war. Für unsere Mutter war es wahrscheinlich das größte Glück in ihrem Leben. Lange wusste sie nicht, ob er überhaupt noch am Leben war. Einige Zeit später kam die Gendarmerie und verhafteten ihn. Er musste zur Zwangsarbeit nach Brixlegg, wo er in einem Straflager inhaftiert war.

Familienfoto in Hintertux
Das Hohenhaus in Hintertux

Ab 1946 durfte ich die Schule besuchen. Dort wo sich heute der “Minimarkt” in Hintertux befindet, war das Schulhaus. Es gab nur eine Klasse, in der alle 8 Schulstufen untergebracht waren. Der Lehrer war sehr streng, wir hatten großen Respekt. Bevor ich am Morgen zur Schule ging, musste ich im Stall die Ziegen füttern und melken. Später, als meine jüngere Schwester Ilse groß genug war, war ich für die Kühe und Ilse für die Ziegen zuständig. Im Sommer halfen wir bei der Feldarbeit, im Stall und im Haushalt mit. Besonders im Winter hatten wir aber auch schöne Zeiten. Positiv ist mir in Erinnerung, wie wir jeden Sonntag zum Gottesdienst nach Lanersbach rodeln durften. Nie werde ich den Duft der warmen Semmeln vergessen, die wir nach dem Kirchenbesuch in der Bäckerei bekommen haben. Und so vergingen die Jahre, wir wurden erwachsen und aus dem kleinen Bergbauernhof mit drei Gästezimmern wurde eine “Fremden-Pension”, später ein Hotel.

In der nächsten Ausgabe werde ich Euch von der Entstehung der Gletscherbahn erzählen, an der mein Vater maßgeblich beteiligt war.

Ich wünsche Euch Glück und Gesundheit und würde mich sehr über Euren Besuch im Hohenhaus freuen.

Eure Wilma Egger.

Teil 6: „Die Entstehung der Gletscherbahn“ – Jahr 2017/2018

Mein Vater hatte eine prägende Kindheit voller Schicksalsschläge und Armut. Nach dem Tod seiner Eltern wurden er und seine Geschwister in verschiedenen Waisenhäusern in Tirol und Südtirol verteilt. In den Waisenhäusern müssen fürchterliche Zustände geherrscht haben, sodass er mit 13 Jahren geflüchtet ist und schließlich nach Hintertux gelangte. Jahrzehnte später übergab ihm die kinderlose Hohenhaus Bäuerin den Hof. Das Leben war von harter Arbeit geprägt, es gab keine großen Perspektiven. Das einzige, worum es ging, war die Beschaffung von Nahrung. Die  Hoffnung auf Verbesserung war der nach dem Krieg aufkeimende Tourismus. Im Juli und August kamen Gäste „zur Sommerfrische“. Diese Gäste schliefen in den Zimmern von Knecht und Dirn. Diese mussten in den beiden Monaten in der Scheune schlafen. So kam Geld ins Dorf, sodass sich 1949 einige Hintertuxer entschlossen, die “Skiliftgesellschaft Hintertux” zu gründen. Mit viel Mut, Idealismus und allem Angespartem wurde der ersten Sessellift gebaut. Alles musste improvisiert werden. Die Stützen wurden in Eigenregie aus Holz gefertigt.

Sessellift im früheren Hintertux
Hintertux Gletscherbahn Sommerberg Alm gegen Gefrorne Wand 3275m und Olperer 3480m

Die technischen Teile entstammten alten Militärbeständen. Als Antrieb diente ein Panzermotor. Doch der erste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. Im Jänner 1951 zerstörte eine Lawine den Sessellift. Aus den Trümmern wurde der Lift an einer lawinensicheren Stelle neu aufgestellt. Doch dieser Standort erwies sich als ungeeignet, weil der Lift zu weit von Dorf und Verpflegungsstätten entfernt war. 1954 musste der Lift aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten und technischer Mängel eingestellt werden.

Mit den letzten verfügbaren Mitteln bauten die Hintertuxer einen Schlepplift in Dorfnähe. Mit den Jahren stiegen die Anforderungen der Skifahrer. Ein einzelner Schlepplift war nicht mehr überlebensfähig. Aufgrund der Lawinengefahr gab es aber an diesem Standort keine Erweiterungsmöglichkeit. Und so wagten die Hintertuxer einen allerletzten Versuch, den nur noch 5 Hintertuxer mittragen wollten. Selbst die Gemeinde Tux war nicht bereit, als Gesellschafter einzusteigen. Alle Prognosen von Experten fielen negativ aus. Haus und Hof wurden als Sicherstellung an die Bank verpfändet. Mit letzter Kraft und allen Widrigkeiten zum Trotz wurden 1965 ein Sessellift, die „Liftstube“ und 1966 noch ein Schlepplift errichtet. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass die Erschließung der Sommerbergalm die Basis für eine florierende Tourismus Region am Hintertuxer Gletscher sein würde.

Die Gesellschaft wuchs Jahr für Jahr, der Gletscher wurde erschlossen, Abfahrten gebaut. Neben dem Hintertuxer Gletscher wurden Seilbahnunternehmen und Gastronomiebetriebe in Lanersbach, Vorderlanersbach, Finkenberg, Ehrwald und der Zugspitze übernommen oder neu gebaut. Heute zählt die Zillertaler Gletscherbahnen GmbH & CO KG zu den größten Seilbahnunternehmen in Österreich.

Alter Einsitzerlift in Hintertux
Alte Skigondel in Hintertux

Mein Vater war ein Visionär, technikbegeistert und sehr fleißig. Er war der erste Hintertuxer, der ein Fahrrad (es gab noch keine Straße), Motorrad, Traktor, Mähmaschine, Waschmaschine oder ein Auto besaß. 1966 waren wir die erstem im gesamten Bezirk, die ein Hallenschwimmbad und eine Sauna bauten. Auch bei der Gletscherbahn war er von der ersten Stunde an maßgeblich am Aufbau und der Weiterentwicklung beteiligt. Er war dort, wo er gebraucht wurde. Als Liftbursch, Mechaniker, Pistengerätefahrer, Baumeister oder Ideengeber. Bis zu seinem Lebensende im Jahre 1978 war er begeisterter Seilbahner.

Bis zur nächsten Ausgabe verbleibe ich mit lieben Grüßen aus Hintertux. Denkt an uns und kommt bald wieder.

Eure Wilma Egger

Teil 7: Aus aktuellem Anlass „Mein Mann“ – Jahr 2018/2019

Max Egger wurde 1922 am elterlichen „Siegelerhof“, dem ersten urkundlich erwähnten Anwesen von Mayrhofen, geboren. In Aufzeichnungen der der Pfarre haben wir folgenden, interessanten Eintrag gefunden: „Wolfgang Egger war bereits 1677 Mesner in Mayrhofen. Die Mesnerei und auch die Stelle als Lehrer verblieb in der Familie Egger ungefähr 170 Jahre. Die Familie scheint sehr angesehen gewesen zu sein. Auch geht aus den vielen Ansuchen um Matrikenscheine hervor, dass die Familie sich sehr ausbreitete und heute an vielen Orten Nachkommen aus dieser Familie zu finden sind“.

Max hatte 5 Schwestern und einen älteren Bruder. Alle Kinder mussten von klein auf mit ihrem Vater singen. Sein Vater spielte Zither und war ein begnadeter Musikant. Auch Max erwies sich als besonders gelehrig und erlernte die Gitarre im Selbststudium. Die Musik sollte ihn sein gesamtes Leben begleiten.

Neben der Musik hat ihn der 2. Weltkrieg sehr geprägt. Mit zwei Schussverletzungen hatte Max noch großes Glück, dass er mit dem Leben davongekommen ist. Sein älterer Bruder ist noch in den letzten Kriegstagen gefallen. Erst am 24.12.1947 kam Max von der Gefangenschaft nach Hause. Kaum zuhause angekommen, gründete er mit 2 Freunden das legendäre „Mayrhofner Trio“, mit dem sie in halb Europa aufgetreten sind. Dieses damals sehr bekannte Trio gab es bis 1960.

Familie Egger aus Hintertux

In den Sommermonaten gab es am Siegelerhof (Bauernhof) und in der Gästepension genügend Arbeit für ihn und seine Schwestern. Im Winter mussten die Kinder auswärts arbeiten. So lernte ich Max im Winter 1958 im Hintertuxer Alpenhof kennen, wo er als Hausmeister arbeitete. 1959 heirateten wir in der Hintertuxer Kapelle und wie es sich damals gehörte, zog ich zu meinem Mann nach Mayrhofen. Ich war gerade 20 Jahre alt, als 1960 unsere Tochter Martina zur Welt kam. Mangels Arbeit zogen wir im Winter nach Hintertux. Unsere „Fremdenpension Hohenhaus“ verfügte über eine Heizung, sodass es auch im Winter möglich war, Zimmer zu vermieten. Max versorgte die Kühe und Schweine und wollte ganzjährig in Hintertux bleiben.

WIr bekamen noch zwei Söhne, 1963 Hermann und 1968 den Sepp. Nach dem Ableben seiner Eltern verpachtete Max den Siegelerhof an ein Reisebüro und die Landwirtschaft an einen Nachbarn. Nach wie vor ist der Siegelerhof samt Landwirtschaft und Alm in Familienbesitz.

Tuxer Sänger
Max Egger mit Platter

Max war Bauer im Hohenhaus, doch seine Leidenschaft galt einzig und alleine der Musik. Max war viel mit seinen „Tuxer Sängern“ unterwegs. Über 50 Jahre sollte es diese Musikgruppe geben. Er war gerne in Gesellschaft und verstand es, anderen Menschen Freude zu bereiten.

Für seinen Einsatz im Bereich der traditionellen Volksmusik und der Erhaltung alten Liedgutes erhielt er das Kulturehrenzeichen der Gemeinde Tux. Noch 2017 überreichte ihm der Landeshauptmann Günther Platter die Verdienstmedaille des Landes Tirol.

Max war nie krank und bis zuletzt geistig fit. Im Oktober 2017 hat er anlässlich der Geburtstagsfeier seiner Schwester letztmalig gesungen. Im November ist er zum Letzen Mal mit dem Auto gefahren. Im Dezember wollte er sein Zimmer nicht mehr verlassen. Max ist am 08.01.2018 im 96. Lebensjahr friedlich, zufrieden und seinem Wunsch entsprechend, zuhause eingeschlafen. Er hatte ein erfülltes Leben und war ein friedliebender und gutmütiger Mensch. Sein Platz in der Stube und am Kamin bleibt nun für immer leer. Er fehlt uns sehr.

„Die helle Stimme ist verstummt, der Klang nicht mehr derselbe. Dein Vermächtnis bewahren wir mit Respekt, der Tod ist nicht das Ende“.

Mit dieser traurigen Geschichte verbleibe ich bis zum nächsten Jahr, wo ich euch weitere Episoden aus meinem Leben erzählen werde.

Ich wünsche Euch alles Gute, bleibt gesund und besucht uns bald wieder.

Eure Wilma

Teil 8: Lawinenabgang 1951 

Da im vergangenen Winter so viel Schnee wie schon lange nicht mehr gefallen ist, erweckt es meine Erinnerungen an die schneereichen Winter meiner Kindheit. Die von beiden Talseiten abgehenden kleineren und größeren Lawinenabgänge waren nichts Außergewöhnliches. Doch den Lawinenwinter 1951 werde ich nie vergessen. Ich war gerade mal 11 Jahre alt. Mein Vater hat Wetteraufzeichnungen von diesem Winter gemacht, wodurch eine genaue Rekonstruktion möglich ist. Der erste Schneefall kam am 26.10.1950, danach schneite es bis Weihnachten immer wieder. Am 04.01.1951 fiel 1,50 Meter Schnee, vom 18.01. bis 22.01.1951 noch mal 2,50 Meter. Mein Vater hatte ständig den Schneezuwachs gemessen und zeigte sich besorgt. Ich spürte, dass dieses Jahr außergewöhnlich ist, alle hatten Angst.

Am 19.01.1951 kam sie, die „Jahrhundert Lawine“!

Alle Hintertuxer wussten, dass diese enormen Schneemengen abgehen werden. Deshalb durften wir das Haus nicht verlassen und hatten schulfrei. Am 20.01.1951 um 16 Uhr kam die „Innere Wandlawine“. Um 23 Uhr begann es erneut unheimlich zu Rauschen. Meine kleine Schwester Ilse und ich schliefen im Zimmer unserer Eltern. Voller Angst liefen wir zum Elternbett. Sie hielten uns fest im Arm, um uns zu trösteten, vielleicht auch, um uns zu schützen. Das Rauschen wurde immer lauter, der Boden und die Wände begannen zu vibrierten, die Fenster zitterten, als ob sie zerbersten wollten. Niemand redete ein Wort, bis es wieder still wurde. Wir zitterten am ganzen Leib. Durch das Fenster konnten wir nichts sehen, diese waren vom Schnee „zuzementiert“. Wir wussten ganz genau, dass wir nur sehr knapp einer Katastrophe entkommen waren.

Veranschaulichung Lawinenabgang in Hintertux

Am nächsten Morgen sahen wir, wie nahe diese Lawine an unser Haus herangekommen ist. Ich durfte mit meinem Vater über den Lawinenkegel gehen. Unser Stall hielt dem enormen Druck der Lawine gerade noch stand. Die der Lawine zugewandten Holzwände waren vom enormen Druck der Lawine schief. Der uralte „Willeit-Stadel“, der direkt vor dem Hohenhaus stand, war ­verschwunden, sowie zahlreiche weitere Heustadel von uns und von den Hintertuxer Bauern. Beim Tuxerstübl, unserem Nachbarhaus, wurde das Bienenhaus mitgerissen, ein Baumstamm bohrte sich durch das Fenster ins Kinderzimmer. Am Badgasthof war die Lawine in das Haus eingedrungen, der Speisesaal war komplett zerstört. Der Stall vom Elternhaus meiner Mutter, dem „Nennerhof“, wurde komplett zerstört. Alle Kühe, Schweine und Ziegen waren tot. Das „Nennerhaus“ wurde bis zum ersten Stock verschüttet.

Skifahren in den 70er Jahren in Hintertux
Lawinenabgang Hintertux

Und wir sahen auch, dass der am 18.12.1948 in Betrieb genommene Sessellift völlig zerstört wurde. Mein Vater war Gesellschafter und einer der Initiatoren des Liftes. Neben dem existenzbedrohlichen, finanziellen Rückschlag, stand nun auch die touristische Entwicklung von Hintertux in Frage.

Auf dem Heimweg zum Hohenhaus kam plötzlich eine Lawine von der gegenüberliegenden Seite des Schmittenberges. Mein Vater warf sich auf mich. Durch den Druck einer Lawine kann es einem die Lunge zerreißen. Mein Vater konnte mich nur mit großer Mühe am Boden halte, ich bekam kaum Luft. Als es wieder ruhig wurde, lagen wir unter ein paar Zentimetern Schneestaub. Wir standen auf, schüttelten uns ab und sahen nichts. Rundherum nur weißer Schneestaub. Wir begannen bergauf zu laufen, bis wir in unserem Haus in Sicherheit waren. Mein Vater stand sichtlich unter Schock. Wie durch ein Wunder gab es in Hintertux keine Menschenleben zu beklagen.

Ausgelöst durch weitere große Lawinenabgänge in den Jahren 1953 und 1962, wurde taleinwärts ein Lawinen-Ablenkdamm errichtet, der sich direkt nach der Fertigstellung, im Jahre 1969 zum ersten Mal bewähren sollte. Zwischenzeitlich sind die Lawinen in den Anbruchgebieten zum größten Teil verbaut. Nach den enormen Schneemassen im diesjährigen Winter können wir davon ausgehen, dass sich in Hintertux keine großen Abgänge mehr ereignen werden.

Wegkreuze in Hintertux

Zuletzt möchte ich noch erzählen, was über viele Generationen überliefert wurde. Meine Eltern erzählten, dass die erste Besiedelung von Hintertux über das Tuxerjoch erfolgt ist. Am Sommerberg standen die ersten Hütten. Wie diverse Flurnamen belegen, waren die ersten Siedler Bergleute, die nach Gold und Silber schürften. Diese Bergleute machten das Land am Talboden urbar und errichteten die ersten Höfe und Stallungen in der Nähe der Gletscherbahn-Talstation. 1405 kam es zu einer folgenschweren Katastrophe. Eine mächtige Lawine hat viele Menschenleben gekostet und einige Familienstämme komplett ausgelöscht. Die Überlebenden bauten wieder auf, allerdings etwas weiter talauswärts, wo sich der Ortskern heute befindet. Leider ist die Ortschronik aus dieser Zeit durch einen Brand im Pfarrhaus vernichtet worden, sodass es keine schriftlichen Aufzeichnungen mehr gibt. Diverse Flurnamen und die „3 Kreuze“ am Talschluss liefern jedoch Hinweise dafür, dass die mündlichen Überlieferungen und Darstellungen so in etwa gewesen sein könnten.

Bleibt gesund und besucht uns bald wieder.

Eure Wilma

Teil 9: Weihnachten am Bergbauernhof

Mit dem Düngen, der letzten Feldarbeit des Jahres, begann der Advent. Die Arbeit wurde weniger, die Tage kürzer, es wurde ruhig im Haus. Ich war acht, vielleicht neun Jahre alt. Der Advent damals war so schön, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Schon beim ersten Schneefall fieberten wir Weihnachten entgegen. Voller Freude konnten wir mit der Rodel in die Hintertuxer Volksschule fahren. Es ist Winter, viel Schnee, alles ist weiß – und dann: die wohlig warme Stube. Der erste Adventsonntag. Welch eine Aufregung. Meine jüngere Schwester Ilse und ich durften um 5 Uhr Früh mit der Rodel zur Heiligen Messe nach Lanersbach fahren. Nach der Messe bekamen wir vom Bäcker eine warme Zeile (längliche Semmel). Mit dem warmen Brot haben wir uns die Hände gewärmt. Und die war so gut, dass ich noch heute den wohligen Duft in der Nase habe. Damals war es kälter als heute, minus 20 Grad waren keine Seltenheit. Zu Fuß gingen wir zurück nach Hintertux. Es erwartete uns die mit Holz geheizte Stube und wohlige Wärme. Unsere Eltern hatten Zeit, um mit uns Karten zu spielen. Die Weihnachtszeit war auch deshalb eine wunderschöne Zeit, weil ich nicht im Stall arbeiten musste. Das war so schön, ich kann es kaum beschreiben.

Und dann kam der Nikolaus mit den unheimlichen Krampussen in ihren furchterregenden Masken. Wir hatten großen Respekt und gleichzeitig viel Freude. Denn der Nikolaus hat uns immer etwas mitgebracht. Einmal hatte er Mandarinen dabei. Wir kannten dieses Obst nicht, die Verkostung war ein Erlebnis.

Einige Tage vor dem Heiligen Abend wurde das Schwein geschlachtet. Meine Schwester Ilse und ich durften das Fett schneiden, aus dem die “Groiggen” (Grammeln) erzeugt wurden. Bei der Herstellung wurde Schweineschmalz gewonnen. Mit dem Schweineschmalz und dem selber geräucherten Speck mussten wir sparsam umgehen. Die aus dem Schwein gewonnenen Produkte waren die Jahresration. Zu dieser Zeit wurden auch Kekse und Zelten (Früchtebrot mit Nüssen) gebacken. Das ganze Haus roch nach diesen Köstlichkeiten. Der Jahreshöhepunkt war natürlich der Heilige Abend. Zuerst gingen wir zur Frühmesse, zu Mittag gab es Milchmus mit warmem Honig. Die ganze Familie löffelte aus einer Pfanne. In der Dämmerung mussten wir mit Weihwasser und Weihrauch in alle Gebäude gehen. Wir gingen betend hinter unserem Vater her. Dieses Ritual sollte Unglück von Menschen, Tier und Gebäuden abwenden. Danach warteten wir mit unserem Vater in der Küche. Unsere Mutter war „beschäftigt“. Sie musste dem Christkind zeigen, wohin es die Geschenke bringen sollte. Endlich klingelte es. Wir beteten noch ein “Vaterunser” und dann durften wir in die gut beheizte Stube. In der Mitte stand der Christbaum, geschmückt mit Äpfeln und kleinen Leckereien. Ein paar Kerzen brannten am Baum. Nun endlich durften wir die Pakete auspacken. Eigentlich wussten wir schon, was das Christkind bringen würde. Wir bekamen immer Doggel (Lodenschuhe) und gestrickte Wollhandschuhe mit wunderschönen Mustern. Doggel brauchten wir auch, weil wir keine anderen Schuhe hatten und und unsere Lodenschuhe nach einem Jahr verschlissen waren. Im Sommer gingen wir barfuß, wir die Schuhe vom Christkind. Manchmal gab es zusätzlich noch ein wollenes Kopftuch, Mützen gab es damals nicht. Wir bekamen einmal eine Skihose, welche uns von Gästen mitgebracht wurde. Am nächsten Morgen rutschten meine Schwester Ilse und ich den Hang hinunter, bis sie am Hintern löchrig war. “So, nun müsst ihr den ganzen Winter mit der geflickten Hose zur Kirche gehen!“

Einmal erwischten wir unsere Mutter, als sie heimlich Kleider für unsere Puppen nähte, die dann unter dem Weihnachtsbaum lagen. Das kam uns schon etwas seltsam vor. Nach der Bescherung gab es immer Krapfen und Nudelsuppe. Das war ein Festtagsschmaus, denn Nudeln gab es so gut wie nie. Nach der Bescherung und dem Essen gingen wir zu den Nachbarskindern, um unsere Geschenke herzuzeigen. Und zuletzt ging es noch zur Mitternachtsmette. So lange durften wir nur an diesem besonderen Tag aufbleiben. Der Weihnachtstag war für uns Kinder der längste, anstrengendste, aber auch der aufregendste Tag des Jahres. Mit dem Jahreswechsel kehrte wieder der Alltag ein. Um 6 Uhr aufstehen, Ziegen und Kühe melken, in die Schule gehen, Hausaufgaben machen, etwas Freizeit am Nachmittag, dann wieder in den Stall, Abendessen und ins Bett. UM 1948 Jedes Kind im Dorf musste im Stall, am Feld und im Haus mithelfen, das war normal. Dennoch hatten wir eine unbeschwerte, glückliche Kindheit. Es hat uns an nichts gefehlt.

Vielleicht könnt ihr euch nun vorstellen, warum der Advent und ganz besonders der Weihnachtstag für uns Kinder so besonders war. Dieser Tag war die Belohnung und ein Dankeschön für die geleistete Arbeit des abgelaufenen Jahres.

Ich hoffe, ihr findet Gefallen an meinen Erzählungen und wir sehen uns bald wieder. Bleibt gesund!

Eure Wilma Egger

+43 (0) 52 87 – 8501

ALPENBAD HOTEL HOHENHAUS – Familie Egger
Hohenhausgasse 774, 6294 Hintertux, Austria
E-Mail: info@hohenhaus.at

Hier ist man per du

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